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ESPON – European Spatial Observatory Network

Mit 2006 ist ESPON - das erste gesamteuropäische Raumforschungsprogramm - abgeschlossen worden. Es betrifft das Territorium der 27 Mitgliedstaaten sowie der Nachbarländer Schweiz und Norwegen. Im Rahmen von 34 transnationalen Projektgruppen arbeiteten 130 Institute und 600 WissenschaftlerInnen an Analyse der räumlichen Strukturen und Entwicklungen, an Wirkungsanalysen der europäischen Sektorpolitiken und an möglichen Zukunftsszenarien.

Ziel des ESPON-Programms war es, in Kooperation mit der Europäischen Kommission das EU-weite Verständnis zu den laufenden Trends in der räumlichen Entwicklung zu vertiefen und Handlungsoptionen auf europäischer Ebene zu identifizieren. Die Forschungsergebnisse sollen zu Diskussionen anregen und Impulse für Politikinnovationen auf europäischer und nationaler Ebene auslösen.

Das ÖIR war gemeinsam mit europäischen Partner an mehreren Studien sowohl als Lead Partner als auch als Konsortiumsmitglied beteiligt.

Bearbeitung: Sebastian Beiglböck, Antonia Conaro, Erich Dallhammer, Ursula Mollay, Bernd Schuh, Peter Scheidewind, Friedrich Schindegger, Gabriele Tatzberger, Iris Wach, Christian Spanring

Leistungszeitraum: 2003-2006

ESPON 4.1.3 – Machbarkeitsstudie zur Überwachung der territorialen Entwicklung auf Grundlage der ESPON Schlüsselindikatoren (2006)

Ziel dieses Projektes war es, einen Beitrag zur Errichtung eines leistungsfähigen Raumbeobachtungssystems auf europäischer Ebene zu leisten. Dieses Projekt sollte hierzu die Eignung der vorhandenen ESPON Indikatoren und der ESPON-Datenbasis hinsichtlich eines kontinuierlichen Raumbeobachtungssystems prüfen.

Ansprechpartner: Bernd Schuh

ESPON 1.4.2 – Social aspects of EU territorial development (2006)

In dieser ESPON-Studie wurden die Zusammenhänge zwischen territorialen und gesellschaftlichen Entwicklungen anhand der 4 Bereiche Zugang zu sozialen Dienstleistungen und öffentlichen Transferleistungen, Arbeit und Einkommensverteilung, Wohnbau und Ausbildung untersucht.

Ansprechpartner: Erich Dallhammer

ESPON 1.4.1 - Die Rolle von Klein- und Mittelstädten in Europa (SMESTO, 2006)

Zweck dieser ESPON-Studie war es, vorbereitende Arbeit für zukünftige Analysen von Klein- und Mittelstädten (SMESTOs) auf europäischer Ebene zu leisten. SMESTOs spielen eine wichtige Rolle in der europäischen Regionalentwicklung. Trotzdem konzentrierten sich Studien auf europäischer Ebene bisher auf größere Städte oder überhaupt nur auf Metropolen. Diese Studie beinhaltete:

  • das Aufzeigen der Möglichkeiten der gesamteuropäischen Definition von SMESTOs
  • das Erstellen eines Typologieentwurfes (Ausstattungsindikator) für SMESTOs
  • Vorschläge für künftige politische Strategien bezüglich SMESTOs
  • Anregungen für zukünftige Forschungsaufgaben
  • Beschreibung zukünftiger Anforderungen an statistische Datengrundlagen

Ansprechpartner: Sebastian Beiglböck

Download:

Karten:

Economic activity rates (total), in 2004Economic activity rates (total), in 2004

Number of licensed physicians/doctors per 100,000 inhabitants, in 2003Number of licensed physicians/doctors per 100,000 inhabitants, in 2003

Total number of hospital beds per 100,000 inhabitants in 2002Total number of hospital beds per 100,000 inhabitants in 2002

Tertiary education change 2000-2004 in percent Tertiary education change 2000-2004 in percent