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Die Herausforderung der Landaufgabe nach 2020 und Optionen für mildernde Maßnahmen

Zweck der Studie für das Europäische Parlament war es, Prognosen zur agrarischen Landaufgabe in der EU, deren Triebkräfte und Ausgleichsmaßnahmen zu bestimmen. Die Ergebnisse der Studie unterstützen die Entscheidungsfindung des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung des Europäischen Parlaments hinsichtlich der Gesetzesvorschläge zur Gemeinsamen Agrarpolitik 2020 sowie die bevorstehende Mitteilung und den Aktionsplan der Kommission über ländliche Gebiete, der 2021 vorgelegt werden soll.

© ÖIR GmbH
Mögliche Auswirkungen der Landaufgabe im Rahmen der ersten Säule der GAP, © BAB/ÖIR GmbH

Wesentliche Maßnahmen, die zu einer Milderung der Landaufgabe beitragen könnten, umfassen: die Verbesserung der landwirtschaftlichen Bedingungen (einschließlich (Aus-)Bildungsprogrammen, niedrigeren Schwellen für die Unterstützung kleinerer landwirtschaftlicher Betriebe, neuen Investitionsquellen und erleichterter Zugang zur Ressource Land); eine Mitberücksichtigung von Landaufgabeaspekten innerhalb der Unterstützungsleistung von Gebieten mit naturbedingten oder anderen spezifischen Nachteilen; die Berücksichtigung regionaler Differenzierungen für Maßnahmen in den Bereichen Umwelt und Forst; die Nutzung von Synergien zwischen den verschiedenen Europäischen Strukturfonds (ESIF) sowie zwischen der Landnutzungs- und der Regionalentwicklungspolitik. Das ÖIR führte die Studie als Lead-Partner gemeinsam mit der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen durch.

Leistungszeitraum: 2020

Bearbeitung: Bernd Schuh; Cristian Andronic, Martyna Derszniak-Noirjean, Mailin Gaupp-Berghausen, Chien-Hui Hsiung, Arndt Münch

Partner: Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen (BAB)

Auftraggeber: Europäisches Parlament, Direktion B – Struktur- und Kohäsionspolitik

Download: Projektbeschreibung