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Territorial Impact Assessment for Cross-Border Cooperation

Wie lassen sich die territorialen Auswirkungen von INTERREG-Programmen in einer ex-post Situation abbilden? Mit dieser Frage beschäftigt sich dieses Projekt, in dem das ÖIR gemeinsam mit einem Konsortium von 8 weiteren, internationalen Partnern eine Methodik zum „Territorial Impact Assessment“ (TIA) für grenzübergreifende Kooperationsprogramme (INTERREG A) entwickelt hat.

Ein detailliert dokumentierter, strukturierter 5-Schritte Prozess sichert dabei die Nachvollziehbarkeit und Verlässlichkeit der Ergebnisse vor dem Hintergrund der besonderen Herausforderungen grenzübergreifender Programme. Neben häufig großer geographischer und inhaltlicher Breite stellt sich insbesondere die Verfügbarkeit statistischer Daten für detaillierte kleinräumige Auswertungen über Landesgrenzen hinweg als Problem dar. Dementsprechend kombiniert die entwickelte TIA CBC Methodik quantitative mit semi-quantitativen und qualitativen Elementen, um Netto-Effekte der Programme auf die Programmregionen abzubilden.
© ÖIR GmbH
Die entwickelte Methodik wurde in 5 Fallstudien anhand laufender INTERREG A Programme getestet und verfeinert. Ergebnis ist ein Methodenkompendium in Form eines Handbuchs, das laufenden und zukünftigen Programmen die Ausschreibung und Durchführung von Territorial Impact Assessments auf Basis des ESPON TIA CBC Projekts ermöglicht.

Leistungszeitraum: 2018-2019

Bearbeitung: Erich Dallhammer; Bernd Schuh, Roland Gaugitsch, Martyna Derszniak-Noirjean, Roman Seidl

Partner: blue! advancing european projects GbR, M&E Factory Ltd., Maastricht University, Nord-regio, Red2Red Consultores, S.L., University College Dublin, University of Liverpool

Auftraggeber: ESPON EGTC

Download: Projektbeschreibung, ESPON-Website