ESPON‐COMPASS – Vergleichende Analyse von territorialer Governance und Raumplanungssystemen in Europa

ESPON‐COMPASS ist ein Forschungsprojekt, das territoriale Governance‐ und Raumplanungssysteme in Europa vergleicht. Es ist die erste umfassende Untersuchung zur europäischen Raumplanung seit 1997. Das Projekt trägt wesentlich dazu bei, das Wissen über territoriale Governance und Raumplanung und insbesondere ihre Rolle bei der Formulierung und Umsetzung der EU‐Kohäsionspolitik zu verbessern.

Ebenen und Instrumente der Raumplanung in Österreich, © ÖIR GmbH

Das ÖIR führte zwei Fallstudien zu Österreich und Liechtenstein durch. Die Hauptaufgabe des ÖIR war es, den aktuellen Stand und die Veränderungen der Raumplanungssysteme der beiden Länder von 2000 bis 2016 zu beschreiben und darzustellen, wie die Systeme von der EU‐Politik beeinflusst wurden. Ein besonderer Fokus richtete sich dabei auf den Zusammenhang zwischen der Rolle der Raumplanung und der EU‐Kohäsionspolitik. Das Ergebnis des Projekts ist ein Bericht, der die Rolle der Raumplanung in insgesamt 39 Ländern vergleicht – die 28 EU‐Staaten, die vier EFTA‐Staaten, sieben Beitrittskandidaten und andere Länder.

Leistungszeitraum: 2016‐2017

Bearbeitung: Erich Dallhammer, Florian Keringer, Wolfgang Neugebauer

Partner: Konsortium aus 9 Partnern und 16 Subauftragnehmern unter der Leitung der Technischen Universität Delft

Auftraggeber: ESPON EGTC (via Technische Universität Delft)

Download: Projektbeschreibung