Bewusstseinsbildung als Motor für gesellschaftliche Transformation im Kontext des Klimawandels?

 Wie Gemeinden und Regionen im Rahmen der Klimaschutz-Programme e5 und KEM Klimaschutz-Bewusstsein erleben und umsetzen

In den Diskussionen um das Thema Klimawandel nimmt der Aspekt gesellschaftliche Bewusstseinsbildung eine Schlüsselfunktion dabei ein, einen Umdenkprozess anzustoßen und eine gesellschaftliche Transformation einzuläuten. Als Folge haben die Initiativen – wie das „e5 Programm für energieeffiziente Gemeinden“ und die „Klima‐ und Energiemodellregionen (KEM)“ – das Ziel der Bewusstseinsbildung bereits formal in ihre jeweiligen Arbeitsschwerpunkte aufgenommen.

Klima‐ und Energiemodellregionen (© www.klimaundenergiemodellregionen.at)

Da in Österreich bis dato noch keine Begleitforschung der Aktivitäten von Klimaschutz‐Initiativen stattgefunden hat, ging das vorliegende Projekt der Forschungsfrage nach: „Welchen Beitrag leisten KEM‐Regionen und e5 Gemeinden zum Umdenken in Richtung klimaschonenden Verhaltens?“

e5 Gemeinden (© www.e5‐gemeinden.at)


Anhand der Gemeinden Vorderwald, Baden und Weiz‐Gleisdorf hat die Studie aufgezeigt, inwieweit die Programme KEM und e5 sowie die an den Programmen teilnehmenden GemeindevertreterInnen Bewusstseinsbildung in ihrer Arbeit aufgreifen und integrieren. Neben Internet‐ und Literaturrecherche, folgte die Methodik einem quantitativ‐qualitativen Ansatz mittels Fragebogen und ExpertInneninterviews. Ein transdisziplinärer Workshop mit VertreterInnen der untersuchten Gemeinden und Regionen sowie Programmverantwortlichen rundete die Ergebnisse der Studie ab.

Bearbeitung: Ursula Mollay, Joanne Tordy

Partner: SORA Institute for Social Research and Consulting Ogris & Hofinger GmbH

Finanziert durch: StartClim 2016

Leistungszeitraum: 2016‐2017

Download: Projektbeschreibung