Windparks im Wald – Vorträge in Österreich und Deutschland

Windkraftanlagen auf Waldstandorten

 Ende Juni 2015 tauschten sich rund 80 Personen an zwei Halbtagen über die Genehmigung von Windkraftanlagen auf Waldstandorten in Deutschland, Österreich und der Schweiz aus. Die länderübergreifende Fachtagung in München organisierten ÖIR, Österreichisches Umweltbundesamt und Deutsches Bundesamt für Naturschutz. Gregori Stanzer vom ÖIR berichtete über den „Ausbau von Windkraftanlagen auf Waldstandorten in Österreich – Status Quo und Planungsinstrumente“ Die Beiträge aus den Nachbarstaaten lieferten Einblicke, wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz mit der Genehmigung von Windkraftanlagen auf Waldstandorten umgegangen wird.

Windpark  © OIR GmbH

Fachtagung zu Windenergie im Wald

Der Steiermärkische Forstverein stellte seine Jahrestagung unter das Motto „Windkraft Pro & Contra – eine Standortbestimmung zur Meinungsbildung“. Rund 120 Personen folgten dieser Einladung, um sich am 23. Mai 2014 in Krieglach eine Meinung zu bilden. Gregori Stanzer vom ÖIR berichtete über „Windkraft aus Sicht der Raum‐ und Regionalplanung“. Aktueller Anlass für die Veranstaltung war, dass in der Steiermark mit 1. August 2013 das „Entwicklungsprogramm für den Sachbereich Windenergie“ in Kraft getreten ist. Die dort ausgewiesenen Vorrang‐ oder Eignungszonen für Windenergie befinden sich in höheren Lagen und überwiegend in oder im nahen Umfeld von forstwirtschaftlich geprägtem Bergland.

Windenergie im Wald: ÖIR‐Beitrag für Deutschland

Das deutsche Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit lässt seit vergangenem Herbst, „Fachstandards für naturverträgliche Planung und Umweltprüfung von Windenergie im Wald“ erarbeiten. Zur Auftaktsitzung der projektbegleitenden Arbeitsgruppe am 23. Jänner 2013 in Berlin wurde Gregori Stanzer (ÖIR) eingeladen, über die Windkraftnutzung in den Wäldern Österreichs vorzutragen. Die Fachstandards für Deutschland werden bis Februar 2015 erarbeitet, das ÖIR bleibt mit dem Berliner Büro Bosch &Partner als Koordinator des Projektes in engem Kontakt. Von den wechselseitigen Einblicken in die deutsche als auch in die österreichische Diskussion werden beide Seiten profitieren.

Leistungszeitraum: 2013‐2015

Download: Projektbeschreibung