Güterverkehr in Korridoren – Verkehrsentwicklung bis 2015

Der Bericht beschreibt die aktuelle Entwicklung des Güterverkehrs im österreichischen Donaukorridor bis zum Jahr 2015. Mit dieser jährlich aktualisierten Studie steht seit 2007 eine umfassende Übersicht zur Entwicklung der Verkehrsmärkte in Österreich nach Verkehrsträgern (Schiene, Straße, Donau), Ländern und Korridoren zur Verfügung.

Querschnitt Ostgrenze Österreich insgesamt
Transportentwicklung im österreichischen Donaukorridor (Mio. Nettotonnen)
Quelle: ÖIR, eigene Berechnungen auf Grundlage Statistik Austria, Verkehrsstatistik, EUROSTAT, BMVIT Extrastat-Statistik, ELWIS, Hochrechnung ÖIR (2013 Straße ausländische Frächter)

 Das Transportaufkommen im Donaukorridor stagnierte im Jahr 2015, nach einem größeren Zuwachs 2014. Insgesamt wächst vor allem der Transitverkehr, was auf eine stärkere wirtschaftliche Verflechtung innerhalb Europas zurückzuführen ist, zu großen Teilen aber auch auf der stärkeren globalen Wirtschaftsvernetzung beruht – wie z.B. Warenimporte über die nordeuropäischen Hochseehäfen.
Aufgrund der schlechten hydrologischen Verhältnisse gingen die auf der Donau transportierten Güter-mengen 2015 zurück und wurden weitgehend auf den Straßenverkehr verlagert. Der Schienengüterverkehr blieb weitgehend stabil.

Bearbeitung: Stephanie Kirchmayr-Novak, Reinhold Deußner, Jiannis Kaucic

Auftraggeber: via donau – Österreichische Wasserstraßen-GmbH

Leistungszeitraum: 2015

Download: Projektbeschreibung