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TransLoC: Transformation of Cities into a Low Carbon Future and its Impact on Urban Metabolism, Environment, and Society

Das vom WWTF geförderte, wissenschaftliche Forschungsprojekt untersucht städtische Transformationspfade in Bezug auf Energiegewinnung und Verbrauch, Emissionen, Materialflüsse und Arbeit in den Sektoren Transport und Gebäude am Beispiel von Wien. Dazu wurden Szenarien und Modellrechnungen entwickelt, in einem integralen Modell Energieflüsse, graue Energie, Materialflüsse und Lager sowie dadurch entstehende Umweltauswirkungen berechnet und einander gegenübergestellt. Durch zusätzliche Betrachtung der Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und die Qualität von Arbeit besonders im Bereich der Green Jobs wird eine holistische Analyse der Transformation hin zur Dekarbonisierung dargestellt.

Übersicht zur Modellrechnung Gebäude, © ÖIR GmbH

Übersicht zur Modellrechnung Gebäude, © ÖIR GmbH

Das ÖIR leistete im Rahmen des Projekts wichtige Grundlagenarbeit durch die Ausarbeitung des Zukunftsszenarios für die räumliche und bauliche Stadtentwicklung Wiens bis 2050 sowie durch die Abschätzung der Auswirkungen im Rahmen der Modellrechnungen zur baulichen Entwicklung und zum Verkehr. Zusätzlich konnte das ÖIR seine Erfahrungen in Bezug auf integrierte städtische Entwicklung und die Umsetzung von Smart-City Maßnahmenbündeln einbringen.
Die Projektergebnisse bieten der städtischen Verwaltung detaillierte Informationen über künftige Entwicklungspfade und ihre Auswirkungen auf Energie- und Ressourcenverbrauch in der Stadt. Sie tragen dazu bei, die Diskussion zur Transformation Wiens auf Basis verbesserter Einsicht in die komplexen Zusammenhänge von städtischen Energie- und Ressourcenströmen weiterführen zu können.

Leistungszeitraum: 2018-2020

Bearbeitung: Christof Schremmer, Florian Fasching, Raffael Koscher, Gerald Kovacic, Florian Keringer, Ursula Mollay, Wolfgang Neugebauer

Partner: Technische Universität Wien, Institut für Wassergüte, Ressourcenmanagement und Abfallwirtschaft; Energy Economics Group; IHS Institut für Höhere Studien

Finanziert durch: Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds
(via Technische Universität Wien)

Download: Projektbeschreibung, Weitere Informationen